Rudern      Presse + Berichte 

September 2016

Bericht CelleHeute vom 26.09.2016

Hamburger Regatta

3 Siege und zahlreiche Platzierungen für Ruderclub  Ernestinum-Hölty

 


1. Mai 2015

 

Peter Altenburg hat ein Video vom Celler Anrudern am 01.05.2015 erstellt und bei YouTube veröffentlicht. Viel Spaß beim Anschauen und vielen Dank dafür!

 

 

 

Oktober / November 2014

Schnappschüsse von der Ruderregatta und aus der Jugendarbeit











 

 4. Oktober 2014

56. Celler Ruderregatta vom 4. Oktober 2014 

 

24./25. Mai 2014

Topplatzierungen für Celler Ruderer in Köln und Otterndorf

Junge Ruderer des RCEH präsentieren sich auf Regatten in guter Form

Am letzten Wochenende konnten vier Ruderer des Ruderclub Ernestinum-Hölty Celle ihr Potential unter Beweis stellen. Der 16-jährige Paul Brehme fuhr nach Köln zum internationalen Test, während Glen Kiesecker, Fionn Steigerwald und Ludwig Bertram in Otterndorf um Medaillen kämpften. Brehme fuhr sowohl Einer als auch Vierer in Renngemeinschaft mit Hannover und Robert Leineweber vom Celler Ruderverein. Im Einer gab Brehme alles und konnte gegen Deutschlands Elite einen guten dritten Platz errudern. Im gesetzten Lauf am Sonntag konnte er nicht sein ganzes Potential zeigen, so dass er Fünfter wurde. Der Vierer fuhr gut und konnte am Samstag einen zweiten und am Sonntag einen vierten Platz erringen. Steigerwald, Bertram und Kiesecker fuhren nur Einer. Am Samstag konnten Kiesecker und Bertram jeweils ein Rennen für sich entscheiden, während Steigerwald dritter wurde. Am Sonntag gewannen Bertram und Kiesecker ebenfalls ein Rennen. Steigerwald kämpfte in seinem Rennen bis zum Schluss, musste sich aber im Endspurt dem späteren Sieger geschlagen geben.  

Insgesamt lassen diese Ergebnisse aus ein ebenso erfolgreiches Wochenende in Hamburg hoffen, wo ein weiterer intetrnationaler Test ansteht.

 

Bericht: Moritz Neumann    

Mai 2014
Anrudern der Celler Vereine 2014


 


April 2014 

„..Was kann ich gegen diese Blasen tun",
„..Müssen wir heute echt aufstehen?" oder auch ein Bericht des Trainingslagers 2014

 

Vom 12. bis zum 19. April 2014  fand traditionell das Rudertrainingslager des RCEH in Kooperation mit dem HBC statt. Mit dabei waren Glen, Ludwig, Paul, Robert, Lasse, Jasper, Moritz Backhausen, Fionn sowie Moritz und Rolf als Trainer. Während die einen sich für die kommende Frühjahrssaison fit gemacht haben und sich in verschiedenen Besetzungen getestet haben, hat der Anfängerruderer Jasper wertvolle Ruderkilometer gesammelt und sich wacker durchgeschlagen. An dieser Stelle meinen persönlichen Respekt dafür.

Paul und Robert sind größtenteils Doppelzweier gefahren. Da die schweren B-Junioren auch einen Vierer mit Hannover diese Saison fahren werden, nutzten sie in unserem Trainingslager die Möglichkeit, sich durchgezieltes Training ihrer individuellen Technikfehler zu entledigen. Gute Zeiten sowie beachtliche Kraftwerte lassen auf eine erfolgreiche Saison hoffen.  



Lasse, Glen, Ludwig und Moritz sind unsere leichten B-Junioren (oder wie Rolf gern betont unsere „Dünnbrettbohrer“). Anfangs sind Glen und Lasse häufig Doppelzweier gefahren. Da die Harmonie in diesem Boot teilweise noch nicht stimmt, wird sich demnächst zeigen, ob dieser Zweier in der Saison gefahren wird. Ludwig und Moritz sind überwiegend Einer gefahren. Hier zeigt sich sehr großes Potential, welches leider nur noch durch fehlende Kilos auf der Waage und der daraus entstehenden Kraft unterdrückt wird. Gegen Ende des Trainingslagers ließen wir die leichten B-Junioren auch gegen die schweren B-Junioren fahren. Hier zeigt sich, dass durch sehr viel Wille und Kampfbereitschaft ein Boot sehr schnell machen lässt.

Fionn, unser leichter A-Junior zeigte auch große Fortschritte sowohl rudertechnisch als auch in seinem Kraftpotential. Sein Ziel, in dieser Saison einige Rennen zu gewinnen, lässt sich durch weiterhin engagiertes Auftreten beim Training wohl möglich erfüllen.

Der Alltag im Trainingslager hat wie folgt ausgesehen: Um 6:35 Uhr wurde aufgestanden, damit ab 7:00 Uhr gerudert werden konnte. Nach einer anstrengenden Einheit, die beispielsweise eine Langstrecke über fünf Kilometer implizierte wurde gegen viertel vor zehn das herrliche Frühstücksbuffet der Familie Petri genossen. Nach einer Erholungsphase fand meist gegen 14.00 Uhr die zweite Einheit auf dem Programm: 80 Minuten Hanteln. Im Anschluss fand um 16.00 Uhr die dritte Einheit, Rudern, auf dem Programm. Beim immer guten und reichhaltigen Abendessen wurden die neu gewonnenen Erkenntnisse des Tages noch einmal Revue passieren lassen bevor dann nach verschiedenen Abendaktivitäten gegen 22:00 Uhr das Licht ausging.

Insgesamt lässt sich auf ein gelungenes Trainingslager zurückblicken, welches sowohl der Rudertechnik als auch der Gruppendynamik sehr gut getan hat. Bedanken möchte ich mich bei Rolf Happel, der durch seinen unverzichtbaren Ehrgeiz immer wieder jungen Rudertalenten zu Topleistungen verhilft. Das wird meines Erachtens zu selten beachtet und gewürdigt.

Außerdem ist der Familie Petri zu danken, die auch Sonderwünschen mit Feuereifer nachkommt. Letztlich gebührt den Aktiven großer Respekt, die sich täglich freiwillig zu sportlichen Höchstleistungen animieren lassen und sich von keiner Niederlage hätten unterkriegen lassen können.

Bericht: Moritz Neumann
   

 Februar 2014 

Deutsche Ruder-Ergometermeisterschaften 2013/2014

Erfolgreicher Jahreseinstand für Ruderer des RCEH

Junge Athleten und Altmatador feiern beim Ergocup in Kettwig Achtungserfolge.   

Beim diesjährigen Finale der deutschen Ergometermeisterschaft am 2. Februar in Kettwig waren die Athleten des RCEH nach zweijähriger Abstinenz wieder am Start. Mit von der Partie waren Glen Kiesecker und Ludwig Bertram, die als leichte B-Junioren an den Start gingen, Paul Brehme, Johannes Ipsen (JM B), Fionn Steigerwald (JMA Lg) und außerdem Rolf Happel (Jahrgang 56), der sich auch in diesem Jahr über die 2000 Meter lange Distanz quälen wollte.

Nach gelungener Anreise am Samstag wurde erst einmal die gewaltige Halle samt der überdimensional großen Tribüne im Theodor- Heuss-Gymnasium inspiziert. Danach ging es beinahe schon aus nostalgischen Gründen zum Stammitaliener der Celler Ruderer, bei dem wir leckere Pizza und Pasta aßen und nebenbei ein Fußballspiel sahen. Gut gesättigt und mit freudiger Nervosität auf den kommenden Wettkampftag schliefen die Athleten dann auch recht schnell ein.

Der Sonntag begann bereits um 6.30h in der Früh, denn die Leichtgewichte mussten recht zeitig zum Kontrollwiegen. Nach einem Frühstück in der Schule stieg die Anspannung bei unseren Athleten, denn langsam wurde ihnen bewusst, was für ein Trubel auf den Rängen herrscht und dass sie sich außerdem auf dem Finale einer deutschen Meisterschaft befinden.

Für alle Ruderer aus Celle hat der mitgereiste BFDler Moritz, der als Trainer fungiert, als Ziel gesetzt, dass jeder seine persönliche Bestzeit unterbietet. Für die Jüngeren Glen, Ludwig und Fionn galtes außerdem wichtige Regattaerfahrungen zu sammeln, denn die hatten sie vorher überhaupt nicht. Den Anfang machten Johannes und Paul bei den schweren B-Junioren. Beide starteten explosiv und fanden sich nach 500 geruderten Metern unter den ersten Fünfen wieder. Bei Johannes machte sich jedoch ab Streckenhälfte das fehlende Training bemerkbar und er musste deutlich federn lassen. Nach 1500 Metern kam  Johannes schließlich mit einer 5.11 Minuten ins Ziel und konnte somit seine Bestzeit aus dem Herbst nicht unterbieten. Paul ruderte aber kontinuierlich schnell und konnte seine Bestzeit um zwei Sekunden mit einer Zeit von 4.54 Minuten verbessern. Ein 17. Rang von 80 gestarteten Ruderern stand schlussendlich zu Buche.

Danach waren die leichten B-Junioren, sprich Glen und Ludwig an der Reihe. Nach starken Beginn und beherzten Endspurt unterboten auch sie sehr deutlich ihre persönlichen Bestzeiten. Dennoch sieht man, dass bei beiden noch Potenzial sowohl in Ausdauer und Kraft sind, die wir hoffentlich durch ein beherztes Training im Restwinter aufbrauchen können.

Das Celler Teilnehmerfeld bei den Junioren vervollständigte Fionn Steigerwald, der sich bei den 17- bzw. 18-jährigen behaupten musste. Auch er fuhr energisch die Strecke, konnte seinen vorgegeben Durchschnitt größtenteils halten und kam mit einer Zeit von 8.06 auf 2000 Metern deutlich unter seiner Bestzeit ins Ziel.

Der 57-jährige Rolf Happel beschloss nach hartem Ergometertraining im Winter sich auch mit der Männerelite des Leichtgewichtsruderns in Deutschland zu messen. Für ihn stand jedoch im Fokus, sich vollkommen auszulasten und vielleicht eine Zeit unter 7.25 Minuten zufahren. Mit einer grandiosen Kontinuität und furiosem Finish kam er bei 7.24 Minuten ins Ziel und war damit sehr zufrieden.

Nach einem spannenden Tag, sowohl für Aktive als auch für Trainer, fuhren wir dann erschöpft aber glücklich in Richtung Heimat.

Die Ergebnisse zeigen, dass es in Hinblick auf die Frühjahrssaison noch recht viel zu tun gibt, jedoch auch sehr viel Potenzial in dieser Truppe steckt und dass sich häufiges Traninig durchaus bezahlt macht.

 

(Bericht + Foto: Moritz Neumann   02-2014)